Biggi

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Herkunft: Hessen
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Säure & Basen im Pferdekörper
Das richtige Säure - Basen - Verhältnis ist ein Bewahrer der Gesundheit schlechthin.
Gliederschmerzen oder einfach nur schlecht drauf sein sind sehr oft ein Zeichen für Übersäuerung.
Die Definition der verschiedenen Säurewirkungen ist schwer, weil Säuren für sich letztendlich sehr viele verschiedene chemische Reaktionen und Wirkungen beschreiben.
Nicht was der Körper aufnimmt, sondern was durch seinen Stoffwechselprozess ausgelöst wird, entscheidet in diesem Fall, was sauer ist oder was sauer wird und was nicht.
Beim Stoffwechselprozess entstehen Reste und die werden entweder als sauer, als basisch oder als neutral bezeichnet. Jede Nahrung wird vom Körper gespalten, der ihm nützliche Teil verwertet und das Zuviel wird, wenn unbrauchbar, möglichst rasch wieder ausgeschieden. Wie der Körper nützliche Stoffe lagert, so muss er aber auch die schädlichen Stoffe lagern, wenn kein Begleitstoff zum Abtransport vorhanden ist.
Ist das Säure- Basen- Verhältnis im Körper ausgeglichen, d.h. etwa 20% Säuren zu 80% Basen, dann werden die Säuren in Begleitung von Basen aus dem Körper herausbefördert.
Sind jedoch nicht genug Basen vorhanden, so muss der Körper die Säuren lagern.
Man unterteilt in diesem Sinn Nahrung in drei Hauptgruppen :
Säurespender und -bildner, Basenspender und -bildner und Nahrung, die im Gleichgewicht der beiden als neutral gilt. Sind die Nahrungsbestandteile eher sauer, so werden diese Säuren eingelagert und zwar in Gelenken, Gewebe, Knochen, Organen und Knorpel.
Die Übersäuerung ist also ein Stoffwechselleiden.
Folgende Erkrankungen können die Folge sein :
* Blähungen
* Hautirritationen
* Rheuma
* Zahnprobleme
* Nierenleiden
* Gelenkerkrankungen u.a.
Man kann die Übersäuerung auch als Hauptursache für fast alle Gesundheitsstörungen nennen. Doch Entsäuerung findet nicht nur durch den Abtransport mit Basen statt, sondern auch durch Schwitzen.
Die verschiedenen Säuregruppen
Die wichtigsten Säuren zum Körperaufbau sind die Aminosäuren. Sie werden aus Eiweiß vom Körper gebildet. Mineralsäuren sind eine weitere Säuregruppe (z.B. Phosphorsäure). Die Säuren, die der Körper nicht braucht, also die überschüssigen Säuren, kann er wie gesagt, nur in Verbindung mit basischen Stoffen wie z.B. Kalium, Magnesium, Kalzium aus dem Körper transportieren.
Organische Säuren
Sie fallen zwar unter den Begriff Säuren, lösen im Körper aber ganz andere Prozesse aus. Zu diesen Säuren gehören z.B. Milchsäure und Fruchtsäure. Obwohl sie auf der Zunge säuerlich schmecken, werden sie durch einen Wandlungsprozess im Körper zu Basenträger, d.h. sie können die Säuren auffangen und was überflüssig ist, aus dem Körper mitnehmen. Durch einen ständigen Basenraub im Körper ist die Folge, dass der Abtransport der Säuren nicht mehr richtig funktioniert.
Wichtige Basenspender sind u.a.
Joghurt, Ananas, Bananen, Nüssen und Äpfel 
Faser & Faserstoffe
Leben wird als Bewegung definiert. Beweglichkeit ist Lebendigkeit. Eine faserarme Nahrung ist nur wenig beweglich. Sie braucht länger, um sich durch den Körper zu schleppen. Fasern werden bei uns meist nur in Kleie und Vollkornprodukten gefunden.
Zellulose ist enthalten in :
Äpfeln, Kleie, Vollkornmehl und Karotten
Hemizellulose ist enthalten in : Kleie und Rote Beete
Pectin ist enthalten in : Äpfeln und Karotten
Faserstoffe verhindern Verstopfung.
Biokatalysatoren
Enzyme gelten als Biokatalysatoren und fördern die Entgiftung des Körpers. Je nach Bedarf beschleunigen oder hemmen sie Vorgänge. So helfen sie bei der Verdauung und bei sämtlichen Auf-, Um- und Abbauvorgängen im Körper.
Ohne sie wäre keine Entgiftung möglich. Die Entstehung der Enzyme ist wiederum an Spaltungsprozesse hochmolekularer Substrate gebunden und erfordert eine ständige Zufuhr ihrer notwendigen Bausteine, also der Aminosäuren und Spurenelemente.
Unterbleibt diese in ausreichendem Maße, verlangsamen sich die Ab- und Umbauvorgänge, der Stoffwechsel läuft nur unvollständig ab oder kommt, bei Blockierung der enzymatischen Tätigkeit, gänzlich zum erliegen. Der folglich unterversorgte, von der frei fließenden Lebensenergie abgetrennt Gewebebezirk meldet sich mit Schmerzen, Entzündungen oder gar Degeneration.
Das führt zu Stauungen in der Endstrombahn des Blutkreislaufes, im Kapillargebiet.
Eine weitere Konsequenz permanenter Stoffwechselinkompetenz ist eine empfindliche Störung des Säure- Basen- Gleichgewichtes im Blut und in allen anderen Körperteilen.
Trägheit, Unlust, Müdigkeit, Gewichtszunahme sind die ersten Anzeichen von dieser Stausucht.
Dazu kommen in Folge Verdauungsstörungen, Herz/ Kreislaufprobleme, Störungen der Leber und Harnwege und schließlich manifeste Organerkrankungen in vielen Bereichen bis hin zu rheumatischen Beschwerden.

Die Zufuhr von Enzymen (bzw. ihre Bausteine) begründen das Wesen einer Enzymtherapie.
Ins Stocken geratene, blockierte Fermentsysteme, wie sie etwa bei chronisch- degenerativen Erkrankungen überall anzutreffen sind, bringt man so wieder in Gang.
Das führt generell zu einer Belebung des daniederliegenden Zellstoffwechsels, mit frischer Energie ist die Zelle in der Lage, all ihre ursprünglichen Funktionen wieder auszunehmen.
Die Enzymtherapie darf somit in ihrer Gesamtheit als Impulsvermittler für reaktivierte Stoffwechselvorgänge verstanden werden.
Zusammenfassend sind Enzyme :
entzündungshemmend, entgiftend, aufbauend, stoffwechselfördernd, giftausschwemmend, reinigend und aktivierend. |
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