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Rassenkunde - Die Ponys
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Biggi

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Herkunft: Hessen
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Unsere Kleinen, ganz Großen
DIE PONYS
Rasse, Größe und Abstammung
Fast alle Ponyrassen sind robust und kräftig genug, acuh Erwachsene problemlos auf ihrem Rücken zu transportieren (man denke nur mal an die Isländer). Alle Pferde bis zu 148cm Stockmaß gelten als Pony, alles was darüber liegt als Pferd.
Innerhalb der Ponnygruppen selbst gibt es noch eine weitere Größenunterscheidung in K-Pony (bis 127cm), M-Pony (128 bis 137cm) und G-Ponys (138 bis 148cm Stockmaß). Zoologisch gesehen, hilft einem der Pony-Maßstab allerdings nicht weiter.
Der Haflinger z.B. hat zwar Ponygröße, ist aber von seinem Ursprung her eher ein Kaltblüter. Camargue- Pferde, Criollo, Paso Fino und andere Rassen gehören zu den Großpferden, obwohl sie meist nicht größer werden als ein Pony.
Deshalb hat man für die größeren Ponyrassen den Namen Kleinpferd eingeführt. Das man Ponys freilich nicht an ihrem Namen oder ihrem Stockmaß messen sollte, beweisen immer wieder ihre Leistungen.
Die Ponyrassen weisen entsprechend ihrer Herkunft oder züchterischen Entwicklung erhebliche Unterschiede hinsichtlich Temperament und Futteranspruch auf. Einige Ponys- und Kleinpferderassen (Shetland-, Exmoor-, Islandpony, Fjordpferd) haben sich in jahrhundertlanger Entwicklung an die Futterverhältnisse extensiver Standorte angeglichen.
Dies gilt dagegen nicht für Pony- und Kleinpferderassen, die aus wärmeren Klimazonen stammen oder mit Arabern bzw. Vollblütern gekreuzt wurden (New Forest, Welsh Mountain, Haflinger ect.). Die kleineren Ponys der Extensivrassen werden in der Regel nicht zur Arbeit genutzt.
Islandpferd 
Trotz seines kleinen Wuchses ist das Islandpferd eher einem Pferd als einem Pony zuzuschreiben.
Im Leben der Isländer beansprucht es einen ganz besonderen Platz. Die Pferde kamen mit den Wikingern nach Island.
* Island wurde ursprünglich von zwei norwegischen Häuptlingen namens Ingolfur und Leifur besiedelt, die 871 n. Chr. mit ihrem Vieh und ihren Pferden dorthin übersiedelten. Weitere Siedler aus Norwegen und von den westlichen britischen Inseln brachten ebenfalls Vieh und Pferde mit, und so entstand das Islandpony *
Es gibt nur wenige Zuchten, die wie das Islandpferd, sich ihrer Reinzucht rühmen können.
* Um 1200 erfolgte ein Einfuhrverbot für Pferde nach Island, das bis um 1900 eingehalten wurde *
Seit annähernd 1000 Jahren gibt es keinerlei Fremdblutzufuhr, schon ganz früh wurde Zuchtselektion betrieben, aber praktische Zuchtprogramme gibt es erst seit der Stammzucht von Skagafjördur im Jahre 1879. Seid 1920 existiert ein Stutbuch.
* 1783 kamen durch den Ausbruch des Vulkans Lakagigir fast 24.000 Ponys um, doch der Bestand erholte sich rasch *
Der Qualität der fünf Gangarten, eine Besonderheit der Islandpferde, wird große Bedeutung zugemessen, viele Gestüte widmen sich auch der Zucht der insgesamt 15 anerkannten Farbtypen.
Die Pferde werden häufig halbwild gehalten und müssen unter rauen klimatischen Bedingungen überwintern.
Sie werden für jede Art von Arbeit verwendet, dienen auch als Fleischlieferanten und sind ein wesentlicher Bestandteil der traditionellen sportlichen Aktivitäten auf der Insel.
Neben den Grundgangarten Schritt, Trab, Galopp geht das Islandpferd auch Pass und Tölt, ein schneller laufender Schritt im Viertakt.
Größe zwischen 130 und 137cm, alle Farben
· Relativ kleines, aber sehr kräftiges Gebäude, das dem Islandpferd ermöglicht, auch schwere Lasten in hoher Geschwindigkeit über lange Strecken zu tragen
· Besonders dicker und ausgeprägter Unterkiefer
· gerader, etwas schwerer Kopf
· gut gelagerte Schulter
· wenig Rist
· kurzer tragfähiger Rücken
· Rumpf oft schmal
· Kruppe stark abgeschlagen und dabei gut bemuskelt
· außergewöhnlich dichtes Langhaar
· extremes Winterfell
· kurzes Röhrbein, kräftiger Unterarm
· von Natur aus gesund und sehr trittsicher in schwierigem Gelände
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10.01.2005 15:00 |
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Biggi

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Herkunft: Hessen
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Fjordpferd 

Das attraktive Fjordpferd aus Norwegen mit seinem ausgeprägten Aalstrich und seinen zebragestreiften Beinen ist in seiner Erscheinung dem ursprünglichen mongolischen Pferd oder asiatischen Wildpferd von dem es abstammt, sehr ähnlich.
* es geht zurück auf das Tundrenpony der Eiszeit, es ähnelt auch von allen domestizierten Rassen am stärksten den europäischen Höhlenmalereien *
Seit der Wikingerzeit ist es Tradition, die groben Mähnenhaare als Stehmähne zu beschneiden. Wobei das mittlere schwarze Haar über das andere herausragt.
Vom Przewalski Pferd abstammend, ist der Tarpan Einfluss unübersehbar. Das Fjordpferd wurde ursprünglich von den Wikingern in den langen Booten auf die Inseln an der schottischen Westküste und nach Island gebracht.
* das Fjordpferd stellte trotz seiner Nachbarschaft und Verwandtschaft mit dem alten Lyngspferd, dem Gudbrandsdaler und dem Norske Pony schon immer einen eigenständigen Typ dar *
Seit 1864 setzte man wieder auf die Reinzucht und hat diese seither weitgehend beibehalten. Die Züchtervereinigung Norske Fjordhestlag betreut die Rasse, die allerdings in ihrer Heimat aufgrund der Bodenform nie zahlreich war.
In ganz Skandinavien, vor allem aber in Norwegen gezüchtet, wird das Fjordpferd heute nach Deutschland, Dänemark und andere zentraleuropäische Länder exportiert, wo es wegen seiner Ausdauer und Härte hoch geschätzt wird.

Größe zwischen 133 und 148cm, Falbe
Das kräftige und kompakte Fjordpferd ist sehr vielseitig einsetzbar. Auf Bergbauernhöfen ersetzt es den Traktor und den Pflug und schleppt als Tragtier schwere Lasten über steile Wege, im Sattel und im Geschirr ist es gleichermaßen gut.
Bekannt ist sein mutiger und eigenwilliger Charakter, außerdem ist es für Robusthaltung gut geeignet.
· Kopf, mit kleinen spitzen Ponyohren
· Neigung zu dickem Unterkiefer
· schwere etwas steile Schulter mit erstaunlicher Schulterfreiheit
· flacher Widerrist
· dichtes und dickes Schweifhaar, häufig silberfarben
· manchmal tief angesetzter Schweif
· besonders starke Sprunggelenke
· auffallend flache Gelenke
· kräftiger, etwas tonniger Körper mit kurzen geraden Beinen.
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10.01.2005 15:02 |
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Biggi

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Haflinger 
Das Haflinger Pferd aus den Bergen Tirols besitzt als rassetypisches Kennzeichen eine markante Fuchsfarbe mit flachsfarbener Mähne und Schweif.
Alle österreichischen Haflinger tragen den Edelweißbrand mit dem Buchstaben H darin. Als Ursprung der Haflingerzucht wird der Ort Hafling im Südtiroler Etschland, nahe Meran, betrachtet. Mit dem Stammgestüt in Jenesien, wo die Hengste staatlich kontrolliert werden, um eine sorgfältige Überwachung des Zuchtbestandes zu gewährleisten. Hengstfohlen werden gründlich untersucht und nur die allerbesten werden für die Zucht verwendet.
Auch in Bayern erfreut sich der Haflinger großer Beliebtheit und wird dort häufig mit Araberblut gekreuzt. Die Nachkommenschaft wird dann zu Haflingern zurückgezüchtet, wodurch sehr schöne Qualitätspferde hervorgebracht werden. Dieses System wird in Österreich jedoch nicht praktiziert.
Der Haflinger ist züchterisch gesehen ein Kaltblüter, hat aber mit dem Halbblutorientalen El Bedavi XXII als Zuchtbasis auch orientalisches Blut in den Adern. Sein 1874 geborener Sohn Follie gilt allgemein als der Stammvater der Rasse. Heute können immer noch vier bis fünf Hauptlinien der Nachkommenschaft El Bedavis zurückverfolgt werden. Diese äußerst reine Erbe ist für das typische Aussehen und die Merkmale des Haflingers verantwortlich, die sich von Pferd zu Pferd kaum unterscheiden.
Ausgangsrasse war ursprünglich das schwere Norische Pferd. Huzule, Konik und verwandte bosnische Ponys sollen genetisch verwandt sein mit dem Haflinger.
* die Ostgoten ließen nach ihrer Niederlage gegen Byzanz bei Conza ihre Pferde in den Tiroler Tälern zurück *
Die Rasse gilt als typisch österreichisch, wird aber auch in Italien unter dem Namen Avelignese gezüchtet.

Größe zwischen 138 und 148cm, Füchse, Palomino
Ein echtes Gebirgspferd, auch Hochalmen aufgezogen. Als Arbeitspferd der Bergbauern war es gewohnt, auf stielen Berghängen zu arbeiten, es wird heute auch noch in der Waldarbeit eingesetzt, vor allem aber als universell verwendbares Freizeitpferd im Reit- und Fahrsport weltweit gezüchtet. Haflinger sind außerordentlich stark und langlebig und werden nicht selten bis zu 40 Jahre alt.
· Der Kopf ist edel, trocken und harmonisch, mit freundlichen und großen Augen, weiten Nüstern und kleinen, aufmerksamen Ohren
· gut aufgesetzter und bemuskelter Hals
· genügend langer Rücken mit ausreichend Gurttiefe
· sehr trittsicher
· gut entwickeltes, kräftiges Fundament mit klar ausgeprägten Gelenken und harten Hufen.
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10.01.2005 15:03 |
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Biggi

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Shetland Pony 
Im Vergleich zu seiner Größe ist das eigentlich winzige Pony von den Shetlandinseln eines der stärksten Pferde der Welt.
Es ist in der Lage, einen erwachsenen Menschen querfeldein zu tragen und schwere Lasten bei der Ackerarbeit zu ziehen. Heute ist es sehr beliebt und wird nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika und von den Bewohnern Ozeaniens vermehrt gezüchtet.
Es wird häufig eingespannt, von kleinen Kindern geritten und auch immer wieder in der Zuchtarbeit eingesetzt.
Seine Heimat sind die windigen Shetlandinseln, nordöstlich von Schottland, und diese unwirtliche Gegend hat seinen Charakter und seine Größe geprägt.
Diese Ponys kamen vermutlich von Skandinavien, mehr als 10.000 Jahre zurück, auf die Shetlandinseln und stammen wahrscheinlich von den ursprünglichen Pferden der Tundra ab.
Später kamen mit der Besiedelung der inzwischen von der kontinentalen Landmasse abgetrennten Inseln auch keltische Ponys und um die Mitte des ersten Jahrtausends n. Chr. auch nordische Ponys hierher.
1870 gründete Lord Londonderry sein berühmtes Gestüt auf Bressay, von wo viele gute Zuchttiere exportiert wurden.
Im 19. Jahrhundert wurden sie verstärkt im Bergbau eingesetzt, wobei sich ein etwas stärkerer Typ entwickelte, den es heute nicht mehr gibt.
Der erste Export von 75 Ponys ging 1885 zu Eli Elliot nach Amerika. Davon ausgehend haben amerikanische und kanadische Züchter eine neue Shetland Ponyrasse entwickelt, die mit der Ursprungsrasse wenig Ähnlichkeit hat.
Das Stutbuch wurde 1890 gegründet.
Größe etwa 102cm, alle Farben
Das Shetland Pony ist von Natur aus zäh und gedeiht auch unter rauesten Umweltbedingungen. Es ist langlebig, robust und gesund und zeichnet sich durch schnelle, lockere Gänge mit einer ausgeprägten Knieaktion aus.
· Kluger Kopf, aufmerksame Augen, manchmal ziemlich quadratisches Maul, kleine, wachsame Ohren
· große Nasenlöcher
· außergewöhnlich dichte Mähne und Schweif
· Hinterbeine mit klaren Gelenken und starken flachen Knochen
· kurze, kräftige Vorderbeine
· rund, harte Hufe
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10.01.2005 15:05 |
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Biggi

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Dales Pony 

Das kräftige Dales Pony ist mit dem Fell Pony eng verwandt, genetisch wie geographisch.
Allerdings ist es im Typ schwerer und größer als das Fell Pony. Das Dales Pony kommt aus der Region North- Yorkshire, Durham und Northumberland. Es wurde als Tragtier gezüchtet, um im 18. und 19. Jahrhundert Blei aus den Erzminen des Moorlands zu den Häfen am Tyne zu transportieren.
Außerdem wurde es auf den Farmen und im Kohlebergbau zur Arbeit verwendet. Mit Welsh Cobs und Clydesdale Pferden wurden Zuchtversuche betrieben.
Der Galloway, das Bindeglied zwischen schottischen Ponys und Fell und Dales, hat seine Spuren in den benachbarten Rassen hinterlassen, besonders der berühmte Hengst Lingcropper. 1851 wurde der Welsh Cob Comet geboren, einer der besten Traber seiner Epoche. Er gelangte nach Westmorland und begründete dort eine der besten Blutlinien.
Die bis dahin im Stutbuch für Polo Ponys eingetragenen Dales erhielten 1916 einen Zuchtverband und ein eigenes Stutbuch.

Größe um 143cm, Rappen
· Kluger Kopf
· heute ohne Einfluss des Clydesdale
· kräftige Schulter
· gut geeignet für das Geschirr
· trägt zu der hohen Knieaktion bei
· Kräftige Hinterhandmuskulatur mit viel Schubkraft
· kurze, stämmige Beine mit viel Kötenbehang außergewöhnliche harte Hufe
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10.01.2005 15:06 |
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Biggi

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Exmoor Pony 

Die Exmoor Ponys sind die älteste einheimische britische Rasse und gehen bis auf die Urpferde zurück.
Der Vergleich mit Höhlenmalereien von Wildpferden aus dem Pleistozän, die in Frankreich und Spanien gefunden wurden, und die Ähnlichkeit mit dem Tarpan und dem Przewalskipferd lassen vermuten, dass das Exmoor Pony ein Relikt des Wildpferdes sein könnte.
Bei ihren Vorfahren wurde eine Anzahl von einzigartigen Merkmalen festgestellt. Dazu zählt zum Beispiel eine spezielle Kieferbildung mit einem siebten Mahlzahn, den es bei anderen Pferderassen nicht gibt.
Die Exmoor Ponys sind im wilden Heidemoor von Exmoor im südwestlichen England zu Hause.
Alle Bemühungen, die Zucht zu verbessern, waren bisher ziemlich erfolglos- Typ und Charakter der Ponys, geprägt durch ihre Isolation und die rauen Umweltbedingungen, haben sich immer wieder durchgesetzt. Alle Versuche, diese Rasse außerhalb der Region Exmoor zu züchten, waren mit einem deutlichen Rückschritt an Typ und Charakter verbunden.
Größe zwischen 124 und 127cm, Dunkelbraune, Braune
Das Exmoor Pony ist kräftig genug, einen ausgewachsenen Menschen zu tragen. Trotz ihres eigenwilligen Charakters sind sie herrliche Kinderponys und besitzen außergewöhnliches Springvermögen. Sie sind zäh, robust und gesund. Die Kreuzung mit Vollblütern ergibt harte Leistungspferde.
· Vorstehende Augen
· lange Nasenpassage
· dichter Schweifwuchs
· kurze, kräftige und korrekte Beine mit viel Knochenstärke
· kleine feste Hufe
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10.01.2005 15:07 |
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Biggi

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Dartmoor Pony 
Das Dartmoor Pony ist der direkte Nachbar des Exmoor Ponys aufgrund der geographischen Lage seiner Heimat, mit Zugang zum Meer und durch seine seit frühen Zeiten bestehende Straßenverbindung zwischen Plymouth und Exeter, war es äußeren Einflüssen viel stärker ausgesetzt als das Exmoor Pony.
Heute gibt es nur noch ganz wenige reingezogene Dartmoors, und das moderne, elegante Reitpony wird jetzt überall in Großbritannien wie auch auf den europäischen Kontinent in Privat Gestüten gezüchtet.
Der Ursprung der Zucht liegt in dem rauen Heidemoor des Dartmoor Forest in Devon, wo es seid altersher Pferde gab. Schon im 12. Jahrhundert wurde orientalisches Blut eingekreuzt, außerdem Welsh- und Vollblut. Züchterisch den größten Einfluss hatte der Hengst The Leat aus der Araberstute Dwarka.

Größe um 127cm, Dunkelbraune, Braune
Das heutige Dartmoor Pony ist ein vorzügliches Reitpony mit viel Springvermögen und schwungvollen, flachen Bewegungen.
· Eine gut gelagerte, schräge Schulter ermöglicht hervorragende Bewegungen
· Ausgezeichnete Gliedmaßen und gute Hufe sind das Kennzeichen des Dartmoor
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10.01.2005 15:08 |
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Biggi

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New Forest Pony 

Unter den einheimischen britischen Rassen ist das New Forest Pony stark vertreten und wegen seiner vielseitigen Verwendung auch kommerziell interessant.
Obwohl es im New Forest Gebiet immer noch eine große Anzahl wildlebender Ponys gibt, die dem Staat gehören, der auch die traditionellen Weiderechte besitzt, werden die besten Ponys heute in Gestüten gezogen.
Entsprechend der guten Zugänglichkeit des New Forest, durch den die Verkehrswege nach Westen bis Winchester führen, hat das New Forest Pony eine sehr gemischte Abstammung.
Schon im Jahre 1208 wurden Welsh Ponys eingesetzt, um größere Ponys zu züchten. Der Hengst Marske, Vater von Eclipse, angeblich das beste Rennpferd aller Zeiten, wurde um 1765 kurz züchterisch eingesetzt.
Im folgenden Jahrhundert lieh Königin Victoria einen Araber- und einen Berberhengst zur züchterischen Veredelung aus, und Lord Cecil sowie Lord Lucas kreuzten mit Highland-, Fell-, Dales-, Dartmoor-, Exmoor- und Welshblut weiter.
Trotz dieser breiten Blutzufuhr hat sein Lebensraum das New Forest Pony geprägt.
Größe um 143cm, jede Farbe außer Schecken
Das New Forest Pony ist ein hervorragendes Allround Pony. Groß genug, um auch Erwachsene zu tragen, besitzt es eine sehr gute Sattellage und raumgreifende, flache Gänge, besonders im Galopp. Die Ponys sind sehr umgänglich und freundlich.
· Kluger Kopf
· gelegentlich wenig Ponyausdruck
· runde Oberlinie mit genügend langem Hals
· lange schräge Schulter mit guter Sattellage
· lange, weit nach unten reichende Hinterhand
· gutes Galoppiervermögen und flache Bewegungen
· gute korrekte Gliedmaßen, einheitlich gute Hufe und sehr trittsicher
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10.01.2005 15:09 |
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Biggi

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Connemara Pony 
Das Connemara Pony, an Irlands Westküste beheimatet, ist das einzige einheimische Pony auf der Grünen Insel. Heute wird es europaweit gezüchtet, aber auch darüber hinaus.
Es ist eine alte Rasse aus der irischen Region Connaught und ein Nachfahre des Kelten, einer der ersten primitiven europäischen Rassen. Es kam im Laufe der Zeit mit verschiedenen Rassen in Berührung. Wichtige Hengste für die Zucht waren Golden Glen 1932, Rebel 1922 und Cannon Ball 1904.
Es ist ein schnelles, vorzügliches Sportpony mit exzellentem Springvermögen, ist groß genug, um von jugendlichen und leichten Erwachsenen geritten zu werden und ist deshalb von allen Ponyrassen am besten zu verkaufen.
Schon in frühen Zeiten wurden Berber und spanische Pferde eingekreuzt. Daraus entstand das berühmte, schnelle, wendige und harte Irish Hobby. Im 19. Jahrhundert dann versuchte der Staat, Degenerationserscheinungen in der Zucht durch Einkreuzung von Arabern, Welsh Cobs, Roadsters und Vollblut zu verhindern, später benutzte man auch Irish Draughts.
Als erster Hengst ist im Stutbuch Cannon Ball aufgeführt, ein Enkel des Welsh Cob Prince Llewellyn. In neueren Linien findet man häufig Carna Dun, vom Vollblüter Little Heaven und Clonkeehan Auratum, vom Araber Naseel.
Größe 135 bis 148 cm, Falben, Braune, Schimmel, Rappen, selten Füchse
Das Connemara Pony ist vom Typ her sehr einheitlich in seiner Erscheinung, wobei die Härte seiner Heimat erhalten blieb.
Sein Erscheinungsbild ist äußerst attraktiv mit einem edlen Kopf, der auf einem schön gebogenen Hals sitzt.
Kreuzungsprodukte mit Vollblut haben hervorragende Sportpferde gebracht, mit viel Robustheit vom Pony.
Das Connemara Pony ist ein sehr wendiges, trittsicheres und springfreudiges Pferd. Es ist zäh und ausdauernd, hat angenehme Gänge, einfreundliches Wesen und ruhiges Temperament.
Es ist sehr talentiert und nimmt in den höchsten Klassen an Springturnieren, Dressurprüfungen, Vielseitigkeitsprüfungen und Fahrturnieren teil. Es besitzt von Natur aus eine gute Konstitution und ist sehr wendig, ist jedoch auch gelassen und ruhig zu reiten.
· langer rechteckiger Körper
· ausgeprägter Widerrist
· gute Sattellage
· Kruppe leicht abfallend
· breite Brust
· genügend langer Hals
· mittelgroßer Kopf, freundliches Auge
· trockene Gelenke
· harte Hufe
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10.01.2005 15:10 |
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Biggi

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Kaspisches Pony 
Das Caspian Pony, ist vermutlich die älteste noch existierende Rasse und kann durchaus als Vorfahre des Arabers angesehen werden.
Diese Rasse wurde von Louise L. Firouz bei Amol im kaspischen Küstenland/ Iran im Jahre 1965 entdeckt.
Glücklicherweise konnte der Bestand der Rasse gesichert werden, zunächst im Gestüt Norouzabad im Iran und seid 1976 auch in Großbritannien, wo das Kaspische Gestüt gegründet wurde.
Die Pferde haben von der sorgfältigen Züchtung und Bestandsverwaltung stark profitiert und sich sehr verbessert.
Heute gibt es Zuchtverbände in England, Australien, Neuseeland und USA.

Das Kaspische Pony ist ein recht bemerkenswertes Tier mit einer wundervollen Wesensart, sodass selbst Kinder mit den Hengsten umgehen können. es gibt ein ausgezeichnetes Reitpony für Kinder ab, hat eine wunderschöne Gangart und macht daher auch auf Pferdeschauen eine gute Figur.
Als Fahrpony ist es ebenfalls sehr gut geeignet, da es sich sehr schnell an das Geschirr gewöhnt.
Diese Rasse scheint auf dierektem Wege vom Wüsten und Steppenpferd abzustammen und wird als Prototyp für den Araber angesehen, welches seine Heimat im wetlichen Asien hatte. Prähistorische Funde aus Ägypten und Persien aus der vorchristlichen Zeit veranschaulichen auf Abbildungen ähnlich veredelte Pferde.

Größe zwischen 102 und 120cm, Dunkelbraune und Füchse
Das Caspian Pony unterscheidet sich exterieurmäßig von anderen Rassen. zum Beispiel ist die Form des Schulterblattes anders und die Ausformung des Scheitelbeines am Kopf.
So klein das Pony auch sein mag, es ist schnell genug, um es auch mit viel größeren Pferden aufnehmen zu können, außerdem kann es sehr gut springen
* kurzer trockener Kopf, sehr dünnhäutig
* kurze Ohren
* langer runder Hals
* relativ hoher, gut markierter Widerrist
* Schulterform wie beim Pferd, deshalb lang, flacher Schritt
* schmaler, zwar tiefer Körperbau, deshalb sehr gut für Kinder als Reitpony geeignet
* zarte, feine Gelenke, dichte Knochenstruktur
* kleine, ovale Hufe, sehr hart und gesund
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10.01.2005 19:36 |
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Biggi

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Australisches Pony 
Das Australische Pony hat heute eine eigne züchterische Stellung erreicht und wird durch die Australian Pony Stud Book Society betreut, ein Zuchtverband, der 1929 gegründet wurde, um Kinderreitponys zu produzieren.
Der Verband hat das Exterieur Zuchtziel im Detail fixiert.

Das Australische Pony ist eine Mischung mehrerer Pferderassen und- typen, die von frühen Besiedlern importiert wurden.
Im Jahre 1803 fand der erste Ponyimport statt, aber erst im Jahre 1920 konnte sich ein eigenständiger Typ entwickeln.
Welsh Mountain Ponys, zusammen mit Shetland Blut, aber auch Hackneys sowie Araber und Vollblüter sorgten für die heutige Zuchtbasis.
Größe zwischen 122 und 140cm, alle Farben
Das Australische Pony ist mehr als alle anderen Rassen mit dem Welsh Mountain Pony verwandt. Es ist kompakt, und sehr gut gebaut, hat ein korrektes Gebäude mit viel Qualität und sehr guten Bewegungen.
Es besitzt einen ausgeprägten ponycharakter und einen auffallend schönen, edlen Kopf mit großen Augen. Man rühmt sein ausgezeichnetes Temperament und seine Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen britischen Pony ist weit größer als mit den speziell gezüchteten Reitponys.
* leicht gebogene Oberlinie mit einem ansrechenden runden Hals
* auffallende Vorhand und schräge Schulter
* der edle Gesamteindruck kommt vom Welsh Pony
* das gesamte Exterieur erinnert an das Welsh Pony als maßgeblichen Einfluss
* Kopfprofil leicht konkav, große, weit geöffnete Augen
* spitz zulaufendes, feines Maul
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10.01.2005 20:18 |
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Biggi

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Fell Pony 
Das Fell Pony ist das moderne Gegenstück der heute untergegangenen, schottischen Galloway Rasse. Ein flinkes, ausdauerndes Pferd, das vermutlich auch teilweise dazu beitrug, das Ausgangszuchtmaterial der englischen Rennpferde zu bilden, aus dem später das Vollblutpferd entstand.

Die Heimat des Fell Ponys ist die Region Cumbria in den westlichen Pennines. Ähnlich wie bei dem Dale Pony, wurde es züchterisch durch die Friesenpferde stark beeinflusst, die mit den römischen Legionären nach England kamen.
Der berühmteste Linienbegründer, der Hengst Lingeropper, wirkte in der Zeit des Aufstiegs der Jakobiner um 1745.
Fells waren die idealen Arbeitspferde der Kleinfarmer, wurden später auch als Remonten und Grubenponys verwendet, besonders begehrt waren sie aber als Packpferde.
Das Fellpony ist recht reinrassig geblieben und die 1912 gegründete Fell Pony Society ist stark darum bemüht, dass dies auch so bleibt.
Größe um 138cm, Rappen, Dunkelbraun
Das Fell Pony ist als Fahrpony beim Turnierfahren wie als Reitpony hoch geschätzt. Auch für die Zucht des Hackney Ponys bildet es eine wichtige züchterische Grundlage sowie als bewährtes Kreuzungsprodukt im Hinblick auf Sportpferde aller Reitdisziplinen.
· Gerader, mittelgroßer Kopf mit typischem Ponygesicht
· längere Hals als beim Dale Pony
· schräge Schulte
· die Kruppe ist leicht abfallend
· der flache Rist geht in einen stabilen Rücken über
· rumpfiger, kompakter Körper
· kräftige Beine mit viel Behang und derben Knochen
· große, flache, harte, widerstandfähige Hufe
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10.01.2005 20:37 |
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Biggi

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Herkunft: Hessen
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Galiceno Pony
Das Galiceno Pony von Mexiko ist ein weiteres Beispiel spanischer Hinterlassenschaft auf dem amerikanischen Kontinent.
Seit 1950 hat es sich zunehmend nordwärts Richtung USA verbreitet, und wird dort offiziell als eigene Rasse seit 1958 anerkannt.
Für junge Reiter die vom Pony zum Pferd umsteigen möchten, wird es als ideale Zwischenlösung angesehen.
Die Vorfahren stammen aus Galicien in Nordwestspanien und haben daher auch ihren Namen.
Schon von ganz früher her war Galicien berühmt in ganz Europa wegen seiner leichtrittigen Gangpferde.
Das heutige Caliceno Pony hat immer noch den charakteristischen Running Walk, der schon im Elisabethanischen England so sehr gepriesen wurde.
Die Vorfahren dieser kleinen Pferde befanden sich unter denen, die von den Spaniern im 16. Jahrhundert mitgebracht wurden, als Hernando Cortes, der 1559 von Kuba aus in Mexiko einmaschierte.
Diese Pferde wiederum stammen von den einheimischen Sorraias und Garranos von der Iberischen Halbinsel ab.
Größe um 138cm, Braune, Falben, Füchse
Das zähe und harte Galiceno Pony soll folgsam, intelligent und vielseitig einsetzbar sein.
Leichtes, drahtiges Reitpony mittlerer Größe, im Typ einem spanischen Pferd ähnlich.
Seine angeborene Wendigkeit und Schnelligkeit belegen seine Beliebtheit als Ranch- und Sportpony.
Ein gut ausgeprägter Cow- sense und große Wendigkeit machen es auch als Reitpferd bei den Vaqueros beliebt.

Leichte, eifrige Bewegungen, hohe Aktion und Anlage zum Pass. Angenehmes Wesen, sehr ruhig und verlässlich.
Es wird aber auch für alltägliche Transporte angespannt und gefahren.
· edler, charakteristischer Kopf
· große intelligente Augen
· elegante Verbindung zwischen Hals und Kopf, gute Ganaschenfreiheit
· kompakter Körperbau
· nicht zu langer Rücken
· Vorhand mit besonders flacher Brust, eher steile Schulter
· Harte, gesunde Gliedmaßen
· Breite Hufe, ohne Trachtenzwang
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11.01.2005 10:37 |
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Biggi

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Herkunft: Hessen
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Gotland Pony 
Das schwedische Gotlandpony ist vermutlich die älteste aller skandinavischen Pferderassen und hat noch viel seiner ursprünglichen Charakters erhalten können.
Früher lebte es in halbwilden Herden auf der Insel auf der Insel Gotland im Baltischen Meer und im Waldgebiet von Löjsta in Schweden.
Die Ponys haben ihren Ursprung in Gotland, wo sie vermutlich seid der Steinzeit lebten.

Man betrachtete sie als Abkömmlinge des Tarpans, jedoch wurde die Zucht selektiv praktiziert. Gotland Ponys werden jetzt auch auf dem schwedischen Festland gezüchtet.
Um1800 v. Chr. Wurde die Insel Gotland von den Goten bewohnt, und wie der Fund einer aus dem Jahr 1000 v. Chr. Stammenden Skulpturen zeigt, verwendeten sie Ponys im Geschirr, die den heutigen Gotland Ponys ähnlich sehen.
Gotland Pony, Huzule und Konik weisen alles unverkennbare Ähnlichkeiten auf und stammen von derselben alten Rasse ab.
Das Gotlandpony wurde besonders durch den Hengst Olle beeinflusst, einer Kreuzung aus Gotland Pony und Syrischem Araber, der im allgemeinen für die beliebte goldfalbe Fellfarbe verantwortlich ist.
Ein weiterer maßgebender Einfluss ist dem orientalischen Hengst
Khedivan zuzuschreiben, der den Schimmel als Fellfarbe einführte.

Größe zwischen 122 und 130cm, Grundfarben, auch Palomino
Früher diente das Gotlandpony als Allzweckpony auf dem Bauernhof, heute werden die modernen Ponys im Reitsport,, besonders im Springsport und bei Trabrennen verwendet. Sie besitzen einen guten Schritt und schnellen Trab, der Galopp zählt nicht zu den bevorzugten Gangarten.
· Typischer Ponykopf, lebhafte Augen und ein gerades Profil
· Kurzer muskulöser Hals
· starke jedoch ziemlich steile Schulter
· leichter und schmaler Körper, mit viel Ausdruck
· recht ausgeprägter Widerrist
· langer Rücken mit abfallender Kruppe
· Neigung zu etwas unterentwickelten Hinterbeinen
· etwas schwache Hinterhand
· tiefer Schweifansatz
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11.01.2005 11:13 |
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Biggi

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Herkunft: Hessen
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Huzule
Der in Polen beheimateten Huzule ist ein Musterbeispiel eines Arbeitspferdes, das in den landwirtschaftlichen betrieben im südlichen Polen und in den Karpaten seinen Dienst tut.
Es wird in erster Linie für leichte Arbeit in der Landwirtschaft verwendet, aber auch als Tragtier, um Lasten im Bergland zu transportieren.
Mit der Gründung einiger Militärgestüte, z.B. Luczyna 1870, geriet die Reinzucht in eine Krise.
Man setzte orientalische und englische Hengste aus Ungarn und Radautz ein sowie Koniks. Dadurch ging der ursprüngliche Typ fast verloren, wenn auch noch manche Merkmale vorhanden sind.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Bestand auf die Tschechoslowakei, Ungarn und Polen verteilt, 1924 regte Rittmeister Holländer die Gründung des Zuchtverbandes und eines Stutbuches an.
Erst 1972 wurden mit der Gründung des Huzulen Clubs Bemühungen unternommen, die Rasse wieder zu etablieren.
Dies hat sich gelohnt, und 1982 konnte schließlich ein Stutbuch eingerichtet werden.
Angeblich soll der Huzule vom Tarpan abstammen, ein Urpferd, das bis vor nicht allzu langer Zeit noch in Polen zu Hause war. Der Huzule stammt aus dem Bergland der Karpaten, wo ähnliche Ponys seit Tausenden von Jahren existieren.
Irgendwann kam ein orientalischer Bluteinfluss dazu, das moderne Pony wird züchterisch mehr veredelt als früher.
Größe zwischen 123 und 134cm, Falbe, Braune, Schimmel, Schecken
Gesundes, langlebiges und instinktstarkes Bergpferd, guter Futterverwerter. Energiesche Bewegungen, sehr trittsicher.
Der Huzule ist stark, zäh, sensibel und lernwillig
· mittelgroßer, etwas grober Kopf
· kurzer, kräftiger Hals
· steile Schulter
· runder, flacher Widerrist
· abschüssige Kruppe
· kurze, kompakte Mittelhand
· starke kräftige Knochen und Gelenke
· gute Hufe, sehr trittsicher
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11.01.2005 16:06 |
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Biggi

Spezial-Mitglied
  

Herkunft: Hessen
Themenstarter
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Welsh Mountain Pony
Das Welsh Mountain Pony ist die älteste bekannteste britische Ponyrasse und man nimmt an, dass einst Julius Cäsar ein Welsh Mountain Gestüt an den Ufern des Lake Bala gründete.
Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Rasse so einen gewissen Anteil an orientalischem Blut erhielt.
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts fanden außerdem regelmäßige Einkreuzungen mit anderen Rassen statt, wobei der Einfluss der Araber, Vollblüter und Hackney Ponys am deutlichsten zu erkennen ist.
Eines der wichtigsten Pferde für die Entwicklung der Rasse war der Vollbluthengst Merlin.
Das Stutbuch des Welshponys ist in vier Sektionen nach Exterieur und Größe unterteilt.
Das Welsh Mountain Pony gehört zur Sektion A. diese Ponys stellen die kleinste der vier Sektionen dar und dürfen das Stockmaß von 122cm nicht überschreiten.
Sie sind außerdem sie älteste Rasse und bildeten den Grundstock für die Entwicklung der anderen drei Sektionen.
Das Welsh Mountain Pony hatte großen Einfluss auf die Entwicklung zahlreicher anderer Rassen und konnte in den meisten Fällen seine Qualitäten und Talente erfolgreich vererben.
Es wurde mit großem Erfolg für die Entwicklung des britischen Riding Ponys verwendet.
Das Stutbuch wurde 1902 eingerichtet, und es werden seit dieser Zeit große Anstrengungen unternommen, um die feststehenden Typen zu erhalten.
Eine der wichtigsten Zuchthengste des20. Jahrhunderts war Dyoll Starlight, der als Stammvater der modernen Welsh Mountain Rasse bezeichnet wird. Es war eine Kreuzung aus Welsh und Araber.
Größe bis zu 122cm, alle Farben außer Schecken
In der Regel haben Welsh Mountain Ponys einen hervorragenden Charakter und sind erstklassige Kinderponys.
Sie sind äußerst talentiert und gehen gleichermaßen gut im Geschirr wie auch unter dem Sattel.
Die Tatsache, das die Ponys früher in den Hügeln und Hochebenen von Wales gehalten wurden, hat sich auf die Ausdauer und Widerstandskraft ausgewirkt. Sie besitzen eine besonders gute Konstitution und sind sehr genügsam.
· in der Regel einen araberartigen Kopf
· weit auseinander liegende Augen
· der Hals ist gewöhnlich von guter Länge und leicht gebogen
· die Schultern sind schräg, und die Brust tief
· der Rücken kurz und kräftig
· die Beine schlank mit guten Sprunggelenken
· gute Gurttiefe und muskulöse Hinterhand
kleine harte Hufe
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11.01.2005 16:10 |
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